Die Hoehlenmaler von Lascaux

Ein neuer Podcast von Sam LeClerk für Radio Qfm.network

Es war ein bedeckter, aber freundlicher Vormittag im Frühling des Jahres 35.514 vor Christus. Der warme Wind aus Nordwest wehte in die ersten Räume der Grotte von Lascaux.

Die Künstler arbeiteten seit dem Morgen an den Gerüsten, mit denen sie bis an die Decke der Höhle reichten. In den kommenden Tagen würden sie große Bilder an die Wände malen. Stiere und Bären, Hirsche und Steinböcke. Dazu geometrische Figuren. Sich selbst aber, dem Menschen, widmeten sie genau eine Silhouette.

Die Menschen, die einst Büffel und Hirsche auf die Wände jener Höhlen malten, die einst den Umriss ihrer Hand auf die Wände zauberten, es waren Menschen mit einem Bewusstsein wie Sie und ich. Diese Menschen hatten weit primitivere Werkzeuge, als wir sie haben, das ist wahr. (Vergessen wir aber nicht, dass die meisten von uns Westlern zwar Computer und Smartphones bedienen können, selbst aber nicht einmal einen simplen Topf aus Bronze schmieden könnten. Selbst einen Faustkeil zu behauen, fiele uns schwer. Kein einziger Mensch auf diesem Planeten ist allein in der Lage, die dafür notwendigen Rohstoffe aus der Erde und aus der Natur zu gewinnen und auch nur einen Bleistift herzustellen.)

Die malenden Menschen in der Höhle wussten, dass sie sterben werden. In deren Alltag war der Tod präsenter als in unserem. Die Menschen wussten, dass ihre ärgsten Ängste wie ihre größten Freuden beide im großen Nichts enden würden. Genau wie Sie, ich und wir alle, näherten sich auch jene Menschen täglich dem Abgrund, und so malten sie groß und trotzig auf die Wände der Höhle von Lascaux, wie sie ihre Welt sahen.

Ich sehe den Wahnsinn des Tages, und ich zwinge mich, nicht immerzu auf diesen zu starren. Dieser Wahnsinn definiert nicht mich, diese Lügen definieren nicht einmal, wer wir sind. Dieser Wahnsinn legt aufs Neue offen, wie leicht wir als Gruppe und allzu oft als Einzelne zu verführen sind, doch wussten wir das nicht längst?

Am Irrsinn nicht irre werden. Von Lügnern regiert zu sein und doch nicht die Knie vor der Lüge beugen. Wenn Freunde kalt wie Zombies werden, dennoch selbst ein Mensch mit Herz, Gewissen und zugleich Verstand bleiben. Mensch sein, und in seinem eigenen Menschsein sich genug sein – in Zeiten der universellen Lügen ist das eine eigene Herausforderung.

Das soll meine Verantwortung sein, in der Zeit der Lügen, regiert von Lügnern, attackiert von Propagandisten, angegiftet von den Gerngehorsamen: Ich will mir dessen bewusst werden, was mich mit all den anderen Menschen eint, beginnend mit den Malern in der Höhle von Lascaux.

Quelle: Dushanwegner.com

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